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Am Samstag, den 24. November 2012 fand der erste Trockenmauer Workshop auf dem Engelsberg statt. Große Resonanz fand der Presseaufruf zu diesem Workshop.

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Vorfeld waren gewaltige Vorarbeiten zu bewältigen und Material auf den Berg zu transportieren. Sechs Tonnen Unmaßsteine wurden aus dem Steinbruch aus Raumünzach in Eigenregie hierher gefahren. Desweiteren wurde Schotter für das Hinterfüllen als Drainage benötigt. Wiederum waren 2,6 Tonnen hiervon notwendig. Jetzt war die strategische Herausforderung, wie kommt dieses Material hoch zu dem Grundstück.

Ein 3 to Bagger und ein Dumper wurden über die Firma Stolz geordert um dieses Material die 200 Meter nach oben zu bringen. Gleichzeitig wurde mit dem Bagger das Fundament ausgehoben und der Platz eingeebnet.

Nun konnte am Samstag, der erste Vorsitzende Andreas Karcher, den Leiter des Workshops Werner Dietsche und die interessierte Schar herzlich auf dem Engelsberg begrüßen. Er erläuterte auch, wie der Aufbau einer Trockenmauer fachgerecht erstellt wird und zeigte dies auch aufgrund einer Fachbroschüre. Werner Dietsche stellt die ganze Palette der Werkzeuge vor, die für die Gestaltung einer Trockenmauer benötigt werden. Er wies auch darauf hin, dass es nur wenige Spezialisten gab, die diese hochwertigen Werkzeuge fertigen konnten. Die waren natürlich notwendig, um den harten Schwarzwald-Granit zu bearbeiten. Nun wurde mit Hilfe von Eisennadeln und Schnurgerüst die Mauer mit ca. 12% Anzug eingerichtet.

 In zwei Arbeitsgruppen wurden die Steine nun geschlagen und aufgesetzt.

Punkt 12:00 Uhr gab es das wohlverdiente Essen und interessante Gespräche. Hierzu wurden auch die Weine aus dem Bühlertal kredenzt.

Das Ergebnis des ersten Workshops kann man nun bereits sehen.